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Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten, Breite Straße 1A - 14467 Berlin Potsdam
open daily from 10 a.m. through 6 p.m.
Web www.filmmuseum-potsdam.de
Fax +49 (0) 331 2718126
Last modified 25. 11. 2004 Page views 6008
Member since 20. 10. 2004  
Direktorin Bärbel Dalichow
Phone +49 (0) 331 27181-11
Email

Verwaltung Gabriel Maasberg
Phone +49 (0) 331 27181-20
Email

Sammlungen/Forschung Elke Schieber
Phone +49 (0) 331 56704-15
Email

Kino/Öffentlichkeitsarbeit Dorett Molitor
Phone +49 (0) 331 27181-13
Email

Kino/Sonderveranstaltungen Kay Schönherr
Phone +49 (0) 331 27181-17
Email

Marketing/Projektkoordination Christine Handke
Phone +49 (0) 331 27181-14
Email

Ständige Ausstellung Guide Altendorf
Phone +49 (0) 331 27181-28
Email

Wechselaustellungen Ugla Gräf
Phone +49 (0) 331 27181-18
Email

Werbung, Online-Redaktion Kerstin Barkmann
Phone +49 (0) 331 27181-19
Email

Web-Design Jörg Meier
Email
1685
Der Baumeister Johann Arnold Nering erhält vom brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm den Auftrag, neben dem Potsdamer Stadtschloss eine Orangerie (Pomeranzenhaus) zu bauen - als Winterquartier für mediterrane Pflanzen aus dem Lustgarten.
1714
König Friedrich Wilhelm I. funktioniert einen Teil des Lustgartens zum Exerzierplatz um, aus der Orangerie wird ein Pferdestall.
1746
Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff übernimmt im Auftrag von Friedrich II. Umbau und Erweiterung des Marstalls, der plastische Schmuck über den Eingängen wird von Friedrich Christian Glume geschaffen. 176 Jahre wird das Haus als Pferdestall genutzt.
1922
Nach der Abdankung Kaiser Wilhelm II. werden die Pferde versteigert, im Gebäude wird ein Garnisonmuseum eingerichtet.
1927
Der Potsdamer Kunstverein stellt im Marstall aus.
1945
Das Haus wird durch einen britischen Luftangriff schwer beschädigt.
1948
Nach provisorischer Instandsetzung zeigt das Städtische Museum hier seine erste historische Ausstellung.
1961
Die Ruinen des Stadtschlosses und der Garnisonkirche werden gesprengt, der Marstall bleibt dem Heimatmuseum als Notunterkunft und Depot erhalten.
1977
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Unterbringung eines Filmmuseums in dem baufälligen Gebäude; umfangreiche Restaurierungs- und Umbauarbeiten beginnen.
1981
Zur Eröffnung zeigt das Filmmuseum der DDR eine Ausstellung mit technischen Geräten.
1983
Eine Ständige Ausstellung zur Ufa- und DEFA-Geschichte wird in der unteren Etage des Marstalls eröffnet. Wechselausstellungen zum DEFA-Film und ein ambitioniertes Filmprogramm ergänzen das Angebot.
1987
Die Wanderausstellung aus Düsseldorf über den Regisseur Wolfgang Staudte ist eine deutsch-deutsche Premiere.
1990
Eine Bestimmung aus DDR-Zeiten, nach der das Filmmuseum ausschließlich Film- und Kinotechnik sammelt, wird ungültig. Die Sammlungen bekommen ein eigenes Domizil und schnell erweitern sich ihre Bestände. Nachlässe von Filmschaffenden der DEFA werden erworben. Neue Mitarbeiter leiten das Museum und dessen Abteilungen.
1991
Das Filmmuseum, bisher eine Abteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, wird Landesmuseum. Zeitzeugengespräche zur DEFA-Geschichte ergänzen die Sammlungen. Das Haus wird kulturelles Zentrum mit Filmfesten, Medienprojekten, Seminaren, Tagungen, Filmgesprächen und natürlich mit attraktiven Ausstellungen.
1992
Erste internationale Ausstellung in Kooperation mit dem Institut Français.
1993
Die Innenräume werden nach internationalem Museumsstandard umgebaut, die restaurierte Welte-Kinoorgel wird in den Kinosaal integriert, der Marstall gilt als Museumskleinod.
1994
Die Ständige Ausstellung "Filmstadt Babelsberg" wird eröffnet, das Filmmuseum publiziert ein Standardwerk zur DEFA-Filmgeschichte. Das neu gestaltete Filmcafé wird zum kulturellen Treffpunkt.
1995
Wiedereröffnung des Kinos nach Umbau und Ausrüstung mit moderner Tontechnik.
1999
Das Kino wird mit neuen Projektoren ausgerüstet.
2001
Das Museum feiert den 20. Geburtstag mit einem Fest und einem Buch zur Techniksammlung
2002
Die zum 20. Geburtstag zugesagte Finanzierung des ersten Teils der Dauerausstellung trifft ein: Die Arbeit an der Ausstellung "Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt" läuft auf vollen Touren
2003
Die Landesregierung beabsichtigt, das Filmmuseum in eine andere Trägerschaft umzuwandeln.

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