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Datenschutz und Datenkraken

In Zeiten des Internets läßt sich der Begriff Datenschutz besser mit dem Begriff "Problem" beschreiben. Und dieses Problem ist permanent, da sich Daten, wenn Sie einmal vorhanden (gespeichert) sind, wie von selbst verbreiten - und zwar auch ohne Einfluß der ursprünglichen Dateneigentümer.

Wie wird man Dateneigentümer? Ganz einfach, veranstalten Sie ein Gewinnspiel, betreiben Sie ein soziales Netzwerk (Community), einen Shop etc. - oder Sie kaufen sich welche. Daten sind mittlerweile ein Wirtschaftsgut und werden gehandelt. Der Markt dafür ist so groß wie vielfältig ... In dieser Hinsicht ist gerade das Internet zu einem neuen großen Betätigungsfeld geworden, denn hier werden Daten gespeichert und abgerufen. Es fragt sich nur von wem und wofür?



Alles für die Werbung, denn Werbung ist das große Geschäft im Internet. Und dafür sind Nutzerdaten wichtig. Viele Nutzer, viele Daten - das ist das Geschäft mit der Masse. Die Werbebranche (Gesamtumsatz ca. 29Mrd € in 09) ist ein zuverlässiger Abnehmer solcher Daten, denn sie ist daran interessiert, ihre Werbung zielgerichtet in Masse zu vermarkten. Bei der Gewinnung von Nutzerdaten (Datamining) spielen die großen Netzwerke und Marktplätze eine gewichtige Rolle, denn hier werden diese Daten generiert, aufbereitet und zur Nutzung bereitgestellt. Der Online-Werbemarkt wächst trotz gegenwärtiger Krise stetig weiter. Je größer der "Hype" auf ein Portal, desto größer der Werbeumsatz. Das ist ganz normal und das gängigste Geschäftsmodell im Internet. Man nennt solche Systeme im Volksmund auch "Datenkraken".

Es geht also darum, diese Daten in Masse zu generieren. Am besten eignen sich dafür Gratisangebote. Gratis und billig, das ist das, was die Deutschen wünschen. Und so wird diese Gratis- und Billigkultur schlicht und einfach in bare Münze umgesetzt. Sie zahlen "nur" mit Ihren Daten. Ein gezielter Blick in die AGB der entsprechenden Anbieter schafft Klarheit.

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich ein grobes Bild vom Wert solcher Daten zu machen. Dieser Wert ergibt sich zum einen durch die Art und Weise der Aufbereitung, und zum anderen durch die einzelnen Bestandteile der Datensätze. Ganz besonders interessant sind personenbezogene Daten, die auch sensitive Daten wie zum Beispiel Konto- und Kreditkarteninformationen enthalten. Der Vorteil ist unbestritten der des einfachen Einzugsverfahrens (Abo), der aber zuweilen auch als Kundenbindungsmaßnahme verstanden werden kann ...

Die eigentliche Gefahr, die sich aus der Speicherung solcher Daten ergibt, ist allerdings die, daß niemand für die absolute Sicherheit seines Speichermediums (Server) garantieren kann. Fremdzugriffe sind im Prinzip zu jeder Zeit möglich - auch wenn die Daten technisch gut gesichert sind (Bankensysteme). Neben der externen Kriminalität (Hacker) gibt es natürlich auch die interne, wo sich Mitarbeiter oder beauftragte Dritte (Dienstleister) durch das Abziehen relevanter Kundendaten gerne noch ein Zubrot verdienen bzw. damit den größten "Coup" Ihres Lebens versuchen (Fragen Sie unsere Kanzlerin).

Was bleibt, ist ein gewisses Restrisiko, ähnlich wie bei Kernkraftwerken. Und ist der GAU erst einmal eingetreten, gibt es keinen Weg zurück. Jeder, der Ihre Kontodaten hat, kann von Ihrem Konto abbuchen. Und nicht jeder, der von einem Datenleck betroffen ist, merkt es, oder geht damit an die Öffentlichkeit. Warum auch? Die Daten sind ja alle noch da ...

Regulatoren wie zum Beispiel der Datenschutz regulieren naturgegebenermaßen immer im Nachhinein - soweit sie das denn können. Es muß also immer erst etwas passieren, bevor an entsprechenden Stellen gehandelt wird. Daraus ergibt sich in bestimmten Fällen immer wieder ein Zeitfenster in dem Mißbrauch unbehelligt stattfinden kann. Dann kommt irgendwann die Politik ins Spiel und will Fakten bzw. Rahmenbedingungen schaffen - selbstverständlich öffentlichkeitswirksam, denn es geht ja um Wählerstimmen. Und danach? Wer erinnert sich noch an das Anti-Spam Gesetz, oder die hübschen roten Stop Schilder von Ursula? Ähnliches erleben wir derzeit im Wirtschafts- und Finanzsektor. Wir werden das Ergebnis dieses Experiments alle noch miterleben.

Natürlich, Politik und Wirtschaft sind in unserer Gesellschaft hoch komplexe Gebilde mit weitreichenden Abhängigkeiten, denn es geht um Macht. Wir leben mittlerweile alle in einer hoch komplexen Welt, die von uns nur teilweise oder gar nicht mehr verstanden wird. Die Internettechnologien haben unser Leben in weiten Teilen stark verändert. Ob wir wollen oder nicht, wir leben in einer stark vernetzten Welt - und auch in dieser geht es ums Geld. Ihre Bank kommuniziert mit dem Finanzamt, was wiederum mit dem Einwohnermeldeamt, der Kirchensteuerstelle und anderen Ämtern kommuniziert. Ihr Arzt kommuniziert mit Ihrer Krankenversicherung und Ihr künftiger Arbeitgeber sucht und findet Sie irgendwo im Netz. Und unser Staat wacht über alles - das ist die Realität. "Jeder kommuniziert mit jedem über alles" - zuweilen auch unbeabsichtigt. Daher ist Datenschutz für uns alle eine ernstzunehmende Angelegenheit.

Natürlich, auch Sie tragen Verantwortung für Ihre Daten. Und dabei hilft nichts anderes als Bildung, sowohl im Allgemeinen als auch im Speziellen. Wie im wirklichen Leben auch, steht und fällt alles mit der Bildung. Im Internet macht es kaum einen Unterschied, ob Sie es nur dazu nutzen, um sich bespielen zu lassen, oder ob Sie es auf beruflicher Ebene nutzen. Also prüfen Sie vorher genau, wem Sie ihre Daten "für lau" verkaufen.


Daten und Datenschutz in der MediaCityBerlin

Wir verkaufen keine Daten und sind in keiner Form mit Masse am Consumer-Markt beteiligt. Wir haben auch keine Werbepartner, die uns Geld für Ihre Daten geben. Das entspricht nicht unserer Philosophie. Das besondere an unserem System ist vielmehr, daß wir das "Prinzip der Datenvermeidung" konsequent umsetzen. Denn wir vertreten die Ansicht, daß nur die Daten sicher sind, die nicht gespeichert werden bzw. wurden.

Daher werden bei uns nur die Daten gespeichert, die für unseren Service zwingend erforderlich sind - und das sind vorzugsweise Daten auf fachlicher Ebene. Aus Gründen der Sicherheit beinhalten die Datensätze unserer Mitglieder keine sensitiven Informationen wie z.B. Konto- oder Kreditkartennummern. Bei uns gibt es auch kein Abo - egal was Sie bei uns buchen

Es werden also nur allgemeine / fachliche Daten, so wie sie in den Portfolios veröffentlicht werden, sowie Rechnungs- und Buchungsnummern gespeichert. Sollte unser System doch einmal "gehackt" werden, geht der Datendieb leer aus - denn die für ihn relevanten Daten gibt es bei uns schlicht nicht. So sind die Kreditkarten- und Kontoinformationen bei uns sicher aufgehoben. Trotzdem es sich bei uns nur um allgemeine und für den Hacker unwichtige Daten handelt, baut unser System bei jedem Login eine weitgehend sichere SSL-Verbindung (128 Bit / Thawte zertifiziert) auf, über die Ihre Daten in unser System übertragen werden.

Auch Paßwörter werden bei uns verschlüsselt gespeichert. So haben selbst wir keinen Zugriff auf die Paßwörter unserer Mitglieder. Deshalb können wir Ihnen auch niemals Ihr Paßwort nennen. Natürlich verschicken wir auch keine Paßwörter. Das Verschicken von Paßwörtern z.B. via E-Mail oder SMS ist eine der vielen Todsünden, die ein Portalbetreiber begehen kann - denn wir alle wissen, daß E-Mails und SMS-Nachrichten leicht mitgelesen werden können.

Zur weiteren Sicherheit betreiben wir ein Echtzeit-Monitoring, was wir ständig im Blick haben. Damit "sehen" wir alle Bewegungen in unserem System. Bei einem Angriff können wir sehen, wo dieser herkommt und welche Wege der Angreifer versucht einzuschlagen. So konnten wir bisher jeden Angriff auf unser System wirkungsvoll unterbinden. Weitere Informationen zur Sicherheit unseres Systems können Sie in unseren FAQ's unter dem Punkt Sicherheit einsehen:

http://www.mediacityberlin.de/mcb/static.wf?jsp=/jsp/faq/FAQ.jsp&title=FAQ

Für Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen natürlich immer persönlich zur Verfügung.


Ihr MediaCityBerlin Team

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Für Kunden: +49 (0) 30 / 437 391 46
Für Mitglieder: +49 (0) 30 / 437 391 03

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Film - TV - Theatre - Music - Labels - Event - Broadcast Post-Production - Motion-Graphic - IT - Print - Design

Die MediaCityBerlin ist ein frei zugängliches und moderiertes Recherchesystem für die Medienbranche. Verwenden Sie unser System bei der Suche nach Professionals aus der Medienbranche. Bei uns finden Sie kompetente Ansprechpartner aus allen Bereichen der Medienproduktion..

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Nichts überzeugt mehr als Kompetenz

Die MediaCityBerlin ist als moderiertes Rechercheinstrument für Auftraggeber auf die vielschichtigen Fachbereiche der Film- und Medienproduktion spezialisiert. Wir führen nur Unternehmen und Freiberufler aus Berlin, die professionell im Geschäft sind. Das System funktioniert auf einer rein fachlichen Ebene - also ohne Spielereien. Das was bei uns zählt, sind Kompetenz und Leistung.

Unsere Auftraggeber schätzen die hohe Detailtiefe und Aktualität der bei uns veröffentlichten Portfolios. Fachliche Kompetenz und Leistung sind bei unseren Mitgliedern klar ersichtlich - und eine direkte Kontaktmöglichkeit ist ebenfalls gegeben. So gehen die Kontakte über unser System immer vom Auftraggeber zum Auftragnehmer, niemals umgekehrt. Auf diese Weise ist die MediaCityBerlin im Laufe der vergangenen Jahre zu einem verlässlichen Anlaufpunkt für Film- und TV-Produktionen, Caster, Agenturen und sämtlichen Arten von Auftraggebern aus allen Bereichen der Medien-produktion geworden.

Berlin ist nicht nur "arm und sexy", sondern ganz nebenbei auch noch eine der interessantesten Medien-Metropolen Europas. Hier gibt es eine unglaublich hohe Anzahl an gut ausgebildeten und kreativen Leuten aus allen Bereichen der Medien, Kunst und Kultur. Gerade in diesen Bereichen genießt Berlin weltweit ein hohes Ansehen und demzufolge auch einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Und das ist das Potential unserer Stadt.

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